Branche, Elektronik, HiFi

Ist das alles?

Das war jetzt mal neu ausgiebige Hörsession mit der Firma Burmester: Die dreieinhalb Stunden Autofahrt mit der V-Klasse von Mercedes-Benz lassen mich doch recht ernüchtert zurück. Da herrscht Pseudoauflösung durch jede Menge Hochton-Energie, es geht auch richtig laut, liefert aber wenig Einsicht ins musikalische Geschehen. Wo sind die Phrasierungen, was ist mit der Feindynamik passiert? Im schicken Luxus-Van passiert emotional gar nix bei mir. Klar, Autos sind keine audiophilen Räume – daran ändert auch Burmester nichts. Doch warum gibt ein Hersteller mit gutem Ruf seinen Namen für etwas her, was nicht überzeugen kann? Und wie sieht der typische Käufer für sowas aus? Bestellt der die Burmester-Anlage, weil es serienmäßig nichts Besseres gibt? Oder lockt der Markenname solvente Kundschaft an, die daheim auch mit dem Küchenradio von Bose zufrieden ist, und jetzt – typisch deutsch – im Auto „das Beste“ haben will?

Wie schon gesagt – ziemlich ratlos.

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